Wie ein Experiment im Keller zu einer strukturierten Produktlinie wurde.
Alles begann mit einer einfachen Frage: Warum enthalten Duftkerzen meistens synthetische Parfümöle, obwohl reine ätherische Öle existieren?
Der erste Versuch fand 2019 in einer Berliner Altbauwohnung statt. Sojawachs, drei ätherische Öle, ein Keramikbecher aus dem Töpferkurs. Das Ergebnis war nicht perfekt, aber die Richtung war klar.
Heute produzieren wir drei definierte Serien mit festen Duftkombinationen. Jede Kerze entsteht noch immer von Hand, in unserem Atelier in Berlin.
Sojawachs und drei Öle in einer Berliner Küche. Kein Produkt, nur Neugier. Die ersten Keramikgefäße kommen aus einem Töpferkurs.
Systematische Suche nach Sojawachs ohne GMO, nach ätherischen Ölen mit Herkunftsnachweis, nach Töpfereien, die reproduzierbare Formen liefern können.
Die Abendserie und die Arbeitszimmer-Linie werden definiert. Duftkombinationen, Mengenverhältnisse, Abbrandzeiten. Alles dokumentiert.
Die erste Winteredition mit Zimt und Blutorange erscheint in kleiner Auflage. Ausverkauft innerhalb von drei Wochen.
Erste Hochzeitsbestellungen führen zur Entwicklung eines eigenen Hochzeitslistenkonzepts. Individualisierbare Etiketten, eigene Verpackung.
Drei feste Serien, eine Saisonserie, ein kleines Versandprogramm. Das Atelier ist in Berlin, die Bestellungen kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.
Jede Zutat ist dokumentiert. Wir benennen Ursprung, Verarbeitung und Zusammensetzung. Auf Anfrage stellen wir vollständige Datenblätter bereit.
Kein Teil des Produktionsprozesses ist automatisiert. Jede Kerze wird von einer Person gegossen, geprüft und verpackt.
Wir beschreiben, was die Kerzen tun: Räume beduften. Alles andere, was manchmal über Aromatherapie behauptet wird, lassen wir weg.
Das Keramikgefäß ist kein Einwegbehälter. Es ist das eigentliche Produkt, das nach der Kerze weiter genutzt werden kann.